Dr. Thomas Pruckner-Feichtner und Alruna Pruckner-Feichtner

Unsere Paargeschichte in wenigen Worten zu erzählen ist eine spannende Herausforderung für uns beide. Noch viel mehr ist es aber eine Momentaufnahme von uns beiden, als einem individuellem Teil eines größeren Ganzen, das durch ein stetiges „Sowohl-als-auch“ getragen wird.

So erzählen wir unsere Geschichte:

Zu Beginn begegneten sich mit uns zwei Menschen, die für den jeweils anderen völlig neue und, weil so unterschiedlich und vielseitig, auch so reizvolle Lebenswelten bereithielten. Mit im Gepäck geheimnisvoll bunte Vorgeschichten, mit denen wir uns mal mehr und mal weniger identifizierten. Diese Unterschiedlichkeit des Gegenübers faszinierte uns und zog uns beide leidenschaftlich an.

Die Exotik des Gegenübers brachte zweifellos auch Konfliktpotenzial mit sich. Für ein besseres gegenseitiges Verständnis durften wir uns dahingehend an der Sprache des jeweils anderen versuchen und übten uns an einer gemeinsamen Gesprächskultur für ein wertschätzendes Für- und Miteinander. Manchmal wird dieser stets andauernde Lernprozess unterstützend vom anderen begleitet. Manchmal begeben wir uns alleine auf Entdeckungsreise.

Neben diesen wichtigen Gegensätzen teilen wir gleichzeitig auch viele Gemeinsamkeiten, die uns sehr verbinden: unseren Humor, unseren Sinn für Ästhetik, unser Bedürfnis nach Intimität, unsere Liebe zur Musik, zum Film, zur Literatur, zu den Menschen.

So erzählt ein Therapeutenpaar, das uns auf unserer Beziehungsreise immer wieder coacht, unsere Geschichte:

Im Volksmund gibt es zwei Beziehungstypen: „Gleich und gleich gesellt sich gern“ bzw. „Gegensätze ziehen sich an“ und alle Variationen dazwischen. Unser Paar, das wir begleiten dürfen, scheint uns dem zweiten Typus anzugehören. Ihre Lebendigkeit nähren sie am Feuer der Unterschiedlichkeit.

Indem sie sich miteinander auseinandersetzen, was zuweilen richtige Arbeit bedeutet, entdecken sie das Gemeinsame. Ihre Unterschiedlichkeit erhält dadurch eine neue Bewertung. Sie wird nicht mehr als Trennendes abgewehrt, sondern dem Reichtum des Individuums zugeordnet. Dabei begeben sie sich mehr auf den Weg des Akzeptierens als jenem des Verstehens. Was aus unserer Perspektive der Essentiellere ist.

Von außen gesehen gleicht ihr Paarsein einer Abenteuerreise. Dass da Überraschungen inbegriffen sind, haben sie bald begriffen. Humor und sich gegenseitig Integrationsraum zu gewähren, scheinen ihre wichtigen Werkzeuge im Umgang damit zu sein.

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